Erste Schritte im DHVLab

From DHVLab

Nach Registrierung und Freischaltung durch die Dozentin/den Dozenten des von Ihnen belegten Kurses haben Sie Zugriff auf die einzelnen Komponenten des DHVLab (Virtueller Desktop, MySQL-Datenbank, OwnCloud, WordPress-Umgebung). Um Ihnen den Einstieg in die Arbeit mit dem DHVLab zu erleichtern, werden die einzelnen Komponenten im Folgenden kurz vorgestellt:

Abb. 1: Sign In
Abb. 2: Filemanager
Abb. 3: Applications
Abb. 4: Weitere Tools
Abb. 5: Konsole öffnen
Abb. 6: Arbeit mit der Konsole
Abb. 7: DHVLab beenden

Virtueller Desktop

Der virtuelle Desktop ist das "Herzstück" des DHVLab.
Sollten Probleme bei der Benutzung des virtuellen Desktop auftreten, verwenden Sie bitte den Browser Google Chrome.

  • Melden Sie sich durch Eingabe Ihres Nutzernamens und Kennworts an (Abb. 1)
  • Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint der virtuelle Desktop, eine "handelsübliche" Linux-Umgebung.
  • Über den Startbutton (unten links) gelangen Sie ins Hauptmenü. Dort finden Sie den Filemanager (Abb. 2), der der Verwaltung Ihrer Dateien und Inhalte dient. Über den Filemanager haben Sie Zugriff auf Ihre OwnCloud (Einrichten der Cloud siehe unten).
  • Über das Hauptmenü gelangen Sie im Bereich Applications (Abb. 3) zu der bereits für Sie vorinstallierten Software (u.a.):
    • Die Entwicklungsumgebung RStudio (im Ordner "Development")
    • LibreOffice (Word, Spreadsheet (= Excel), Presentation, Draw, Database Development) (im Ordner "Office")
    • Text-Editoren Kate und GVIM (im Ordner "Utilities")
  • Weitere Tools finden Sie über die Schaltfläche "Anwendungen" auf dem Desktop des DHVLab (Abb. 4), u.a.:
  • Konsole starten: Geben Sie in die Suchmaske den Begriff "Konsole" ein und starten sie die Shell (Abb. 5 u. 6) (Vgl. das Manual zur Einführung in die Arbeit mit der Konsole)
  • Abmeldung: Zur Abmeldung aus dem DHVLab klicken Sie auf die Schaltfläche "Desktop" (oben rechts), anschließend im Dropdown-Menü auf "Leave" (Abb. 7). Es öffnet sich ein Fenster; durch das Klicken auf "Logout" erfolgt die Abmeldung vom System. Alternativ können Sie auch einfach das Browserfenster schließen.
  • Änderung der Auflösung: Wenn sie die Bildschirmauflösung anpassen möchten, gehen Sie wie folgt vor: Startbutton → Rechner → Systemeinstellungen (dort im unteren Drittel) → Anzeige und Monitor → graues Kästchen in der Bildmitte mit drei Symbolen → Klicken Sie auf das rechte Symbol und wählen Sie die gewünschte Auflösung aus (Abb. 8)


Bitte beachten Sie, dass das Schließen des Browsers immer zum Abbruch sämtlicher laufender Prozesse des DHVLab führt! Achten Sie darauf, dass das Browserfenster stets geöffnet bleibt, solange Sie Ihre aktuellen Arbeiten nicht abgeschlossen haben.

Hinweis zu Software und Tools:
Sämtliche, für die Anwendung im Seminar vorgesehene Software finden Sie bereits im System vorinstalliert. Eine eigenständige Installation von Software durch die Benutzer ist nicht vorgesehen; da es sich um eine virtuelle Umgebung handelt, werden von Ihnen vorgenommene Installationen beim nächsten Neustart des Systems verworfen (Ihre Daten bleiben selbstverständlich erhalten!). Wenden Sie sich daher mit Software- und Toolwünschen direkt an Ihre/n Dozentin/Dozenten.


Abb. 8: Änderung der Auflösung
Abb. 9: Zugang zu phpMyAdmin

MySQL-Datenbank

Mit der Anmeldung im DHVLab wurde für Sie automatisch eine persönliche Datenbank im Datenbankmanagementsystem phpMyAdmin angelegt. In dieser Datenbank können Sie ab sofort Tabellen anlegen, Daten importieren und modellieren (Vgl. das Manual zur Einführung in die Arbeit mit Datenbanken). Darüber hinaus haben Sie Lesezugriff auf öffentliche Datenbanken, in denen Ihr Kursleiter/Ihre Kursleiterin für Sie Forschungsdaten zur Arbeit im Seminar vorhält.
Der Zugriff auf das Datenbankmanagementsystem phpMyAdmin ist über den Browser innerhalb des DHVLab möglich. Öffnen Sie hierzu den Browser (standardmäßig ist ein Google Chrome-Browser installiert) über das Hauptmenü. Geben Sie in die Adresszeile folgenden Link ein:
web.dmz.dhvlab.fo/sql
Melden Sie sich wie gewohnt mit Ihren Benutzerdaten an (Abb. 8).
Im Datenbankmanagementsystem phpMyAdmin befinden sich in der linken Spalte die verfügbaren Datenbanken:

  • Ihre persönliche Datenbank ("labuser_mmustermann")
  • Für Ihren Kurs angelegte Datenbanken mit Lesezugriff, z.B. "all_art_moma" (Daten des Museum of Modern Art)

OwnCloud

Abb. 10: Anmeldung OwnCloud
Abb. 11: OwnCloud-Ordner anlegen
Abb. 12: Inhalte teilen

Die OwnCloud ist Ihr persönlicher Datenspeicher, der es Ihnen ermöglicht, jederzeit und überall auf Ihre Daten zuzugreifen (ähnlich Dropbox, LRZ Sync&Share). Hierfür stehen Ihnen 200 MB zur Verfügung. Es wird empfohlen, die OwnCloud als Standardverzeichnis zum Speichern Ihrer Dateien auszuwählen. Eine Bearbeitung der in LibreOffice erstellten Dateien mit Microsoft Office-Anwendungen (und umgekehrt) ist problemlos möglich.
Die OwnCloud kann direkt über den Browser aufgerufen werden (Abb. 10). Für die Arbeit mit der OwnCloud in der virtuellen Umgebung wird das Einrichten eines lokalen OwnCloud-Ordners empfohlen. Um eine dauerhafte Verbindung zu Ihrer OwnCloud herzustellen, gehen Sie wie folgt vor (Abb. 11):
Klicken Sie auf das ausgegraute OwnCloud-Symbol, welches sich in der Startleiste befindet (unten rechts)[A 1]. Geben Sie in das Popup-Fenster folgende Serveradresse ein:
http://web.dmz.dhvlab.fo/cloud
Im Anschluss werden Sie aufgefordert, Ihre Anmeldedaten einzugeben.
Die Voreinstellungen ("Local Folder" - Zielverzeichnis und "Sync everything from server") können beibehalten werden. Klicken Sie nun auf "Connect". Der Ordner wurde erstellt und Sie können sofort darauf zugreifen. Er befindet sich standardmäßig in Ihrem "Home"-Verzeichnis. Der grüne Haken beim Cloud-Symbol in der Startleiste signalisiert die aktive Verbindung zur OwnCloud.
Nach erfolgreicher Anmeldung können Sie Dateien importieren, bearbeiten oder exportieren. Das Teilen von Daten (optional mit Passwortschutz) mit anderen Benutzern ist ebenfalls möglich (Abb. 12).

WordPress-Umgebung

Die Landing Page des DHVLab-Blogs (Abb. 13) gestaltet sich derzeit noch recht schlicht. Es finden sich zwei Rubriken, die "Labs"-Übersicht mit allen verfügbaren Unterseiten für die aktuell laufenden Kurse, und der LogIn-Bereich. Dort können Sie sich mit Ihren bekannten Anmeldedaten einloggen.

Abb. 13: Kursübersicht im WordPress-Blog
Abb. 14: Blog-Backend: Das Dashboard
Abb. 15: Post anlegen
Abb. 16: Der neue Post im Frontend

Backend des Blogs - das "Dashboard"

Wenn Sie schon einmal mit einem Content-Management-System (CMS) gearbeitet haben, werden Sie sich rasch im CMS-System WordPress zurechtfinden. Aber auch alle 'Neulinge' werden dank der intuitiven Bedienung keine Probleme haben.
Sobald Sie sich eingeloggt haben, gelangen Sie auf die Übersichtsseite ("Dashboard") des Backend des Blogs (als Gegenpart zum Frontend, der sichtbaren Oberfläche).

Oben rechts gelangen Sie mit einem Klick auf ihre persönliche Profilseite. Dort können Sie u.a. Ihren Namen/Nicknamen ändern oder eine Kontaktemailadresse angeben. In das Frontend gelangen Sie stets über einen Klick auf "DHVLab Blog" in der linken oberen Ecke.

Der wichtigste Bereich für die Arbeit mit dem Blog im Rahmen einer Lehrveranstaltung ist die Rubrik "Posts". Dort gelangen Sie zunächst zu einer Übersicht über die neuesten angelegten Posts. Dabei wird (von links nach rechts) angezeigt:
Titel, Autor, Kategorie, Tags, übergeordnetes Lab, Datum

Erstellen des ersten eigenen Blogeintrags

Um einen neuen Eintrag anzulegen, klicken Sie auf "Add new". Geben Sie zunächst eine Überschrift ein, zum Beispiel den Namen Ihres Referatsthemas. Durch Ihre Eingabe wird automatisch eine dauerhafte URL (Permalink) erstellt; diese können Sie ggf. anpassen (Edit). Wählen Sie im Anschluss unten rechts das Lab aus, in dem der Beitrag erscheinen soll; in unserem Fall "Dürer Digital". Im Kästchen darüber finden sich Informationen zu dem im Entstehen begriffenen Blogeintrag (Status, Sichtbarkeit, Veröffentlichungsdatum). Wiederum darüber findet sich die "WordPress Access Control". Dort können Sie einstellen, ob nur registrierte Benutzer Zugriff auf Ihren Post erhalten sollen. Da wir den Zugriff öffentlich belassen möchten, muss hier nichts angeklickt werden.

In der Mitte befindet sich der Bereich für die Eingabe des Hauptinhalts. Dieser ist standardmäßig auf "Visual" eingestellt und kommt damit einer Word-Eingabemaske nahe. In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, auf "Text" umzustellen. Es wird damit der Text mit seinen Formatierungen in Hypertext ausgegeben.
Mögliche Anwendungsfälle:

  • Copy-Paste eines Blog-Posts, ohne Gefahr zu laufen, dass Formatierungen verloren gehen
  • Einbinden von Hypertext einer anderen Webseite
  • Vornehmen einer Formatierung, die nicht im Standardrepertoire der visuellen WordPress-Anzeige vorhanden ist


Kehren wir zur visuellen Eingabe zurück. Sie können beliebigen Text in das Eingabefeld eingeben oder hineinkopieren. Diesen können Sie Ihren Vorstellungen entsprechend formatieren. Hierzu bietet Ihnen WordPress eine Reihe an Möglichkeiten in der Toolbar über dem Eingabefeld. Ein Klick auf den Button ganz rechts ("Toolbar Toggle") klappt eine weitere Zeile mit Gestaltungstools aus. Ihren Blogeintrag können Sie jederzeit über das Feld "Preview" als Entwurf ansehen. An dieser Stelle möchten wir uns jedoch nicht mit Gestaltungsfragen aufhalten; probieren Sie am Besten die verschiedenen Möglichkeiten aus. Lediglich ein Wort zum Einbinden von Links:

  • Verweise auf externe Angebote sollten in einem neuen Tab geöffnet werden, damit die Besucher Ihres Eintrages nicht weggeleitet werden.
  • Interne Verweise innerhalb des Blogs sollten dagegen ohne neuen Tab eingerichtet werden.

Die jeweilige Einstellung nehmen Sie vor, indem Sie auf das Zahnradsymbol ("Link options") klicken und einen Haken bei "open link in a new tab" setzen/entfernen.

Generelle Hinweise zur Erstellung eines Blogbeitrags

  • "Jedes Komma wäre lieber ein Punkt" - Kurze Sätze erhöhen die Lesbarkeit
  • "Link as you can" - Verlinkungen erhöhen die eigene Sichtbarkeit und bieten ein zusätzliches Informationsangebot
  • Verwenden Sie, wo dies möglich ist, anstelle von Fließtext ordnende Elemente wie Aufzählungen
  • "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" - Abbildungen oder Diagramme lockern Ihren Beitrag auf
  • Bieten Sie Ihre Informationen als PDF-Download (z.B. Referathandout, Flyer, Tagungsprogramm) an, stets mit Hinweis auf die Dateigröße (v.a. für Nutzer eines Smartphones von Interesse)


Wenn Sie Ihren Beitrag nach Abschluss aller Arbeiten am Text veröffentlichen möchten, klicken Sie auf den blauen Button "Publish". Möchten Sie Ihren Beitrag zu einem späteren Zeitpunkt überarbeiten, klicken Sie auf den Button "Update", der fortan anstelle des Publish-Buttons angezeigt wird. Mit einem Klick auf den Button "View Post" können Sie sich den Beitrag ansehen.

Weiterführende Informationen zur Arbeit mit WordPress finden Sie in der offiziellen Dokumentation.

Anmerkungen

  1. Sollte sich dort kein ausgegrautes Symbol befinden, gehen Sie wie folgt vor: Start → Suche nach: "cloud" → Öffnen von "ownCloud desktop sync client".